Hinter meiner Arbeit
Ich bin Sarah Nonnenmacher. Geboren und aufgewachsen in Deutschland, Tochter einer kreolischen Mutter und eines weißen, deutschen Vaters. Groß geworden zwischen zwei Kulturen und unterschiedlichen Lebensrealitäten, habe ich schon früh die Schönheit und das verbindende Potenzial erkannt, das darin liegt, verschiedene Kulturen, Lebensweisen und Perspektiven zu teilen und zusammenzuführen. Doch dieser Weg war auch von Unsicherheiten, Ablehnung und Diskriminierung geprägt. Was für einige selbstverständlich scheint, ist für andere mit Unsicherheiten und Hürden verbunden – der Weg, einen Platz in der Gesellschaft zu finden, ist nicht für alle gleich zugänglich.
Schon früh politisch sozialisiert und geprägt von den eigenen Erfahrungen, wurde Aktivismus zu einem Teil meiner Alltagsordnung. Die Frage nach der richtigen Haltung zu gesellschaftskritischen Themen und diskriminierenden Strukturen war stets präsent. Mein Körper wurde politisch definiert und von anderen durch diese Linse betrachtet, was die Erwartung und das Gefühl mit sich brachte, zu jedem Thema eine klare Position beziehen zu müssen.
Im Laufe der Jahre habe ich erkannt, dass unsere Welt zu komplex ist und einfache Antworten auf die großen Fragen selten ausreichen. Es erfordert, einander zuzuhören, sich ernst zu nehmen und mit Geduld aufeinander zuzugehen – in dem Bewusstsein, dass dies nicht immer leicht fällt.
Durch meine Erfahrung in zwischenmenschlichen Beziehungen – sowohl im beruflichen Kontext als auch privat – habe ich in den letzten Jahren eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Wir wissen nichts, bis wir uns wirklich zuhören und uns Fragen stellen.
Der Weg, den wir heute als Gesellschaft beschreiten, ist vielschichtig und fordert oft Mut und Ausdauer, um Verständnis füreinander zu entwickeln und Brücken zu bauen. Dennoch bin ich überzeugt, dass dieser Prozess in den meisten Fällen zu positiven Ergebnissen führt.
Ein zentraler Antreiber für meine Arbeit und mein Denken ist die Philosophie von Ubuntu – einem südafrikanischen Lebensprinzip, das besagt: „Ich bin, weil wir sind.“
Es ist das Gefühl, verbunden zu sein mit anderen, während man gleichzeitig die eigene Identität verwirklicht. Diese Philosophie erinnert mich immer wieder daran, dass wir alle voneinander abhängen und durch unsere Beziehungen zu anderen wachsen können.
Fachliche Expertise
Einjährige Ausbildung zur Bildungsreferentin
Gepr. Wirtschaftsfachwirtin - IHK
4-jährige Berufserfahrung im Konzern Diversity Management der Volkswagen AG
Schulungsprogramm des Business Council for Democracy
Weiterbildung "Internationales Projektmanagement"
Vertiefte Kenntnisse in Sozialarbeit, Beratung und Organisationsentwicklung
Praktische Erfahrungen durch Praktika, Projekte & freiwillige Tätigkeiten
Weiterführende Kompetenzentwicklung in Bereichen wie Kommunikation, Konfliktlösung und Teamarbeit
Meine Arbeit
Ich habe es mir zu Aufgabe gemacht, durch Empowerment-Trainings, Trainings und Workshops rund um das Thema Vielfalt und Rassismus Räume für Reflexion, Lernen und Wachstum zu schaffen.
Meine Expertise für diese Themen beruht auf einer einzigartigen Mischung aus persönlicher und professioneller Erfahrung. Durch meine eigene Lebensrealität bringe ich eine vielfältige Perspektive mit, die meine Arbeit bereichert. Ergänzt wird dies durch fundiertes Wissen, das ich mir durch Trainings, Weiterbildungen und jahrelanger Praxiserfahrung in der Diversity Beratung angeeignet habe. So verbinde ich gelebte Vielfalt mit erprobten Methoden, um Menschen und Organisationen auf ihrem Weg zu mehr Inklusion und Offenheit zu begleiten.
Ich bin mir der Bedeutung bewusst, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und ihre individuellen Lebensrealitäten aktiv einzubeziehen.
Meine Motivation
Was passiert, wenn wir den Raum für echten Diskurs verlieren und uns nur noch in Schwarz-Weiß-Kategorien bewegen? Wenn wir uns immer weniger auf die Lebensrealitäten anderer einlassen und in einer Welt leben, in der das Verständnis füreinander schwindet?
Meine Motivation ist es, eine Gesellschaft zu fördern, in der Vielfalt geschätzt und echtes Miteinander gelebt wird. Ich glaube daran, dass wir wieder lernen können, zuzuhören, Fragen zu stellen und uns auf unterschiedliche Perspektiven einzulassen, ohne vorschnell zu urteilen. Nur so können wir die Grundlage für ein respektvolles und verständnisvolles Zusammenleben schaffen und die Solidarität füreinander wieder stärken.